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- Sonntag

5 Gründe ein Chemiker zu werden

Chemie ist überall, die spannenste aller Naturwissenschaften. Und dennoch gibt es einige Unentschlossene, die nicht wissen, ob sie Chemiker werden sollen oder nicht. Oder schon angehende Chemiker, die überlegen, aufzuhören. Die nicht wissen, ob es das richtige für sie ist. Deswegen zeige ich fünf Gründe, warum es sich lohnt ein Chemiker zu werden:

1. Explosionen
Explosion im Labor
Explosionen gibt es nicht nur in Filmen
Es gibt viele Chemikalien, die explosionsartig mit anderen reagieren. Ungewollte Explosionen, wie die Knallgasexplosion, sind sehr gefährlich, aber dennoch gibt es auch kontrollierte, gewollte Explosionen. Die Pyrotechnik in Feuerwerkskörpern z.B. ist nichts weiter als eine chemische Reaktion - mit riesigen Effekten und Farben.

Als Chemiker bzw. Pyrotechniker bist du ein Experte für Feuer, Wärme und Explosionen.

2. Geld
Geld ist wichtig. Nicht alles im Leben, aber wichtig. Und Chemiker gehören definitiv zu den Besserverdienern, wobei Geld auf keinen Fall der einzige Grund sein sollte, Chemiker sein zu wollen.

Nach einem langen Studium mit anschließender Promotion sind 50-60.000 Euro Einstiegsgehalt nicht unüblich, und steigt natürlich mit Berufserfahrung und Personalverantwortung, sodass sechsstellige Gehälter keine Wunschträume mehr sind. 

3. Menschen helfen
Auch wenn "die böse Chemie" in den Augen vieler Menschen schlecht für uns ist, so wissen wir es doch besser: Chemie ist überall enthalten. Ob in Medikamenten, Sonnencremes oder Shampoos. Den Menschen wird mit Chemikalien versucht zu helfen, indem z.B. ihre Krankheiten geheilt werden.

Als Chemiker kann man dann daran mitarbeiten z.B. bessere Wirkstoffe ohne Nebenwirkungen zu entwickeln, oder z.B. effizientere Cremes bei Mückenstichen. Mit Chemie kann der Menschheit geholfen werden, wenn sie richtig eingesetzt wird.

4. Laborkittel
Seitdem Ärzte als Halbgötter in weiß angesehen werden, ist der Laborkittel definitiv 'en vogue'. Er ist zeitlos, passt zu vielen Anlässen und ist neben dem Anzug ein Muss im Kleiderschrank.

Der Laborkittel vermittelt Autorität, Wissen und Eleganz. Kleider machen Leute sagt ein altes Sprichwort, und der Laborkittel macht aus normalen Naturwissenschaftlern die Elite von Morgen.

5. Den Alltag verstehen
Wie gesagt, die Chemie ist überall im Alltag. Doch nur als Chemiker versteht man sie auch. Wenn man z.B. auf die Inhaltsstoffe einer Shampoo Flasche schaut, erkennt ein Chemiker, was wirklich enthalten ist.

So kann ein gelernter Chemiker mit Begriffen wie Alkylsulfat etwas anfangen und versteht, warum die Tenside als Reiniger im Shampoo eingesetzt werden. Dieses Wissen ist nicht zwingend erforderlich um sich die Haare damit zu waschen, aber dennoch spannend zu verstehen wie es geht. 

Bild: David Carroll

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